Über dem Meer breitet sich ein unruhig bewölkter Himmel aus. Licht und Schatten wechseln einander ab, als würde die Atmosphäre selbst in Bewegung geraten.
Dieses Werk spürt einer Landschaft nach, die zunehmend von den Folgen des Klimawandels geprägt ist. Steigende Meerestemperaturen verändern die Dynamik der Wolkenbildung, Stürme werden heftiger, Wetterlagen instabiler. Das Gleichgewicht zwischen Meer und Himmel, einst selbstverständlich, wird fragiler.
Das Meer und der Himmel – einst Sinnbilder für Beständigkeit – zeigen nun eine neue Sprache. Das Grau trägt die Spuren menschlichen Handelns, und jeder lichte Durchbruch erinnert uns an die Notwendigkeit bewussterer Entscheidungen.
Aquarell auf Papier, 28 × 45 cm
