Ein zarter Augenblick: Die Biene schwebt heran, geführt vom instinktiven Wissen um das, was Leben bedeutet. Es ist Frühling, doch die Luft trägt noch die Kälte des Winters, und der erste Ausflug der Biene wird zum Wagnis. In der noch kühlen Luft ist jeder Flügelschlag ein Ausdruck von Mut, jede Blüte ein seltenes Versprechen. Das Gemälde erzählt eine leise Ode an die Geduld der Natur. Es erinnert daran, wie zerbrechlich die Kreisläufe sind, die uns tragen, und wie sehr wir vom Fleiß der Kleinsten abhängen. Zwischen den vibrierenden Flügeln und den sanften Farben liegt eine Bitte um Achtsamkeit – und die Sehnsucht nach einem Frühling, in dem genug blüht für alle, die ihn brauchen.
Mixed Media auf Papier, 24 × 18 cm
