Hinter dem Zaun

Ein Geflecht aus kräftigen, unregelmäßig gesetzten blauen Linien spannt sich über den Vordergrund. Es erinnert an einen Zaun – eine Struktur, die trennt und gleichzeitig den Blick hindurch erlaubt. Dahinter öffnet sich ein Raum aus verschiedenen Blautönen, der an Wasser, Tiefe und Bewegung denken lässt.
In dieser Fläche erscheinen kleine, unregelmäßige Formen in Ockerschattierungen. Sie wirken wie entfernte Boote, schwimmende Objekte oder Reflexe in einem Hafenbecken.
Das Bild greift die Erfahrung auf, an einem Ort zu stehen, von dem aus man nicht direkt teilhaben kann: am Rand eines Hafens, getrennt vom Wasser durch einen Zaun. Zwischen Nähe und Distanz entsteht ein Blick auf eine Welt dahinter – sichtbar, nicht erreichbar – und trotzdem vermittelt es das Gefühl von Freiheit.

Acryl auf Leinwand, 50×70 cm