Sarah Kofman: Interview im belgischen Kunstmagazin „The Birdwing“

„Der Horizont ist kein Ende, sondern ein Anfang“
Im März 2026 hat das belgische Kunstmagazin The Birdwing Sarah Kofman in ihrem Atelier besucht und ein Gespräch geführt, das tiefer geht als Technik und Stil.
Es geht um Trauer und Weitermachen. Um die Frage, was Kunst leisten kann, wenn sie mehr sein will als schöne Bilder. Und um das Erbe von Ingrid Günther, Sarahs Stiefmutter und künstlerischer Weggefährtin, deren unvollendete Werke Sarah bis heute weiterführt.
Auf die Frage, was sie mit ihrer Kunst beim Betrachter auslösen möchte, antwortet Sarah:
„Für mich kommt das Gefühl zuerst. Ich möchte, dass meine Werke die Menschen intuitiv berühren und sie bewusst provozieren. Denn Provokation entsteht oft dort, wo wir einen wunden Punkt berühren – bei Themen, von denen wir lieber wegschauen würden.“
Und über ihre Portraits – die keine Vorlagen brauchen:
„In meiner Arbeit steht die ‚innere Silhouette‘ klar im Mittelpunkt. Ich lasse mich von freien Linien leiten: Ich beginne intuitiv, manchmal geführt von einem bestimmten Thema oder Gefühl – und erst im Malprozess entsteht vor mir ein Mensch.“
Das vollständige Interview – mit 12 Fragen zu Inspirationsquellen, künstlerischem Werdegang und den Plänen für die Plattform Silhouettes by the Sea – gibt es hier zum Nachlesen:
